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Reh mit Nachwuchs

Rotwild
Haarwild / Schalenwild

Rotwild Cervus elaphus
Gewicht Männliche Tiere bis 200 kg, weibliche Tiere bis 100 kg
Kennzeichen Das Sommerhaar ist rotbraun, das Winterhaar ist dunkelbraun bis grau gefärbt. Auffallend sind der rotgelbe Spiegel um den Wedel und das Weidloch.
Paarungszeit Mitte September – Mitte Oktober
Tragzeit 34 Wochen
Setzzeit; Anzahl Junge Mai/Juni; meist 1
Säugezeit Ca. 6 Monate
Geweihzyklus Wachstum: ca. 120 Tage, Februar – Juli; Fegen: Ende Juni – Juli;
Abwurf: Februar/März
Nahrung Gräser und Kräuter, Blätter, Knospen, grüne Triebe, Obst, Baumfrüchte, Getreide, Rinde; Mischäser
Verbreitungsgebiet In Tirol flächendeckend

Aussehen:

Wegen seiner körperlichen Harmonie wird das Rotwild meist als Edelwild bezeichnet – es besitzt einen kräftigen Körperbau. Das auf einem langen Träger (Hals) sitzende, gestreckte Haupt (Kopf) weist relativ lange Lauscher (Ohren) auf, die außen mit grauen kurzen Haaren und innen mit längeren hellen Haaren ausgestattet sind. Diese wird bei älteren Tieren durch einen etwas ausgeprägteren Widerrist unterbrochen. Die Muskulatur der schlanken Läufe (Beine) ist stark mit Sehnen durchzogen. Den Abschluss der Läufe bilden die Schalen. Die Färbung des Rotwildes in den ersten Lebensmonaten ist rötlich-braun mit weißen Tupfen (Kälbertupfen) in der Decke. Das ausgewachsene Rotwild ist im Sommer hirschrot gefärbt. Die Winterdecke hat eine graubraune Färbung. Hirsche tragen bereits ab dem 1. Kopf (2. Lebensjahr) ein Geweih, meist nur einfache Spieße, diese können aber auch schon Gabelungen oder sogar Kronen vorweisen.

Angesprochen wird ein Rothirschgeweih nach der Anzahl der Enden beider Stangen: bei gleicher Endenanzahl z. B. 6-Ender, 8-Ender, 10-Ender, 12-Ender usw. Weist eine Stange weniger Enden auf, so geht man immer von der endenreicheren Stange aus, und ein solches wird dann als ungerade bezeichnet, z. B. ungerader 8-Ender, ungerader 12-Ender, ungerader 24-Ender usw. Am Schrank einer Rotwildfährte kann man sehr viel ablesen, ob es sich um ein körperlich starkes oder schwaches Stück handelt und am Trittsiegel, ob es ein Hirsch oder ein Tier ist.

Lebensraum:

Das Rotwild benötigt große zusammenhängende Wälder, die durch Äsungsflächen unterbrochen sind. Mischwälder werden vom Rotwild bevorzugt, da in diesen Wäldern ein großes Äsungsangebot herrscht. Es ist ein Rudeltier; ein Kleinrudel besteht aus dem Tier, dem Kalb und dem Schmaltier oder Schmalspießer. Die Geschlechter leben getrennt.

Quelle: www.tjv.at/portfolio/rotwild-2/

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Letzte Änderung
23. Juli 2017
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