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Zwei besondere Krähen: Rabenkrähe und Nebelkrähe

Die Rabenkrähe (Corvus corone corone) und die Nebelkrähe (Corvus corone cornix) sind ein ganz besonderes Kapitel für sich: Die wissenschaftlichen Meinungen über die Verwandtschaftsbeziehungen gehen dabei auseinander. Sind die beiden eigene Arten oder sind sie Unterarten und bilden gemeinsam die Art Aaskrähe aus? Man geht davon aus, dass die europäischen Aaskrähen während der letzten Eiszeit in zwei Bereiche getrennt wurden und sich dort jeweils unterschiedlich weiterentwickelt haben. Die Rabenkrähe im Westen blieb, wie der Name sagt, rabenschwarz, sieht dem Kolkraben sehr ähnlich, ist aber wesentlich kleiner. Die Nebelkrähe im Osten dagegen ist auf Bauch und Rücken grau, Kopf, Flügel und Brustlatz sind schwarz. Die junge Nebelkrähe (Hybrid) im rechten Bild, die wir liebevoll Krah-krah nannten, war im Sommer eine Woche bei uns, nachdem sie bei einem Angriff alle Flugfedern verloren hatte. Danach zog sie nach Haringsee, um ihre Jugend mit einer Bande aus jungen Krähen zu verbringen, bevor sie ausgewildert wurde.

Unterschiede finden sich aber nicht nur im Aussehen der beiden Krähenarten, auch im Verhalten unterscheiden sie sich teilweise: Rabenkrähen brüten lieber für sich alleine, Nebelkrähen in kleinen Kolonien mit mehreren Brutpaaren. Den Nachwuchs umsorgen beide rührend und verteidigen ihn, wobei sie sich mit allen möglichen Feinden anlegen, auch wenn diese eindeutig stärker und größer sind (soviel zum Thema “Rabeneltern”).
Von Haselnüssen zeigen sich Krähen sehr begeistert, wie diese Rabenkrähe beweist.
Doch besonders spannend wird es dort, wo die beiden aufeinander treffen: Quer durch Europa zieht sich ein Streifen, westlich dessen es nur Rabenkrähen, östlich dessen es nur Nebelkrähen gibt. Und genau in Wien stoßen die beiden Gruppen aufeinander! Hier verpaaren sie sich miteinander und ziehen tatsächlich Hybriden, also Jungtiere mit Nebel- und Rabenkräheneltern auf. Diese sind selbst noch fruchtbar, was interessant ist, da genau dieser Fakt nach der Definition einer Art dafür spricht, dass die beiden Unterarten derselben Spezies sind.
In Wien sieht man also beide Krähen und dazu noch Mischformen – um genau zu sein sind die meisten Krähen in Wien solche Hybride, bei denen man mehr oder weniger stark ausgeprägt ihre Herkunft sieht.
Im Übrigen ist der Name Aaskrähe nicht unbedingt Programm: Ja, sie fressen Aas. Und wie von vielen Leuten verabscheut, ist es wahr, dass sie manchmal zu Nesträubern werden. Aber es stehen doch vor allem Insekten, tierische Überreste, aber auch Obst und Sämereien auf ihrem Speiseplan; der Schaden, den sie anrichten, ist gering und wird von der Natur, dort wo sie ansonsten intakt ist, gut ausgeglichen.
Quellen:
  • http://www.bird.at, Stand: 15.12.2013

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